Investor-Relations

Wenn die Wikimedia-Foundation ein Problem nicht hat, dann ist das Geld.

Wenn die Wikipedia ein Problem von Beginn weg hatte, dann ist es der Konflikt zwischen der Trägerschaft und jenen, welche in einem kollaborativen Schreibprozess das Produkt hergestellt haben, welches sie selber ständig nutzten: «WIKIPEDIA IS NOT PAPER» (9. Januar 2002). Das ist bis heute so geblieben. Und im deutschsprachigen Wiki-Universum ganz im speziellen…

RECLAIM de.WIKIPEDIA.org

Wir sehen jede Menge Argumente, warum es dennoch Sinn macht, in dieses Ökosystem zu investieren und mit eigenen Projekten aktiv mitzugestalten.

An den Erfolg unter dem Radar von Wissenschaft, Politik, Journalismus etc von Wikipedia in der Zeit zwischen 2001 – 2008 muss nicht erinnert werden. Dass seit 2013 Wikidata läuft, ist so unbekannt, wie damals Wikipedia.

Als Unternehmen, was auf 30 Jahren Erfahrung in sozialräumlichen Interventionen zurückblicken darf, steht Wikipedia für die Hoffnungen, welche in das Internetz gesetzt worden sind. Seit 15 Jahren arbeitet Stefan M. Seydel als ProdUser in der Wikipedia mit, profiliert sich mit eigenständigen Standpunkten und scheut sich auch nicht, mit Wikimedia Deutschland in Widerspruch zu treten. #ZDFWikipedia #sms2smsBAN

WikiDienstag.ch

Showcase #Sprint46

Auf Anregung von Statistik Stadt Zürich, wurde 2019 WikiDienstag.ch entwickelt.

Die Anfrage kam sehr willkommen, weil seit vielen Jahren es keinen Spass mehr macht, in der Wikipedia zu editieren – #WikiStress – und die Zahl der ProdUser stetig sinkt:

(Grafik von Dr. Bernd Gross, CC-by-sa 3.0)

Solange das Wiki-Universum aber nicht tot ist, lohnt es sich dafür zu kämpfen. Und selbst, wenn es dereinst aufgegeben werden müsste, sind die Erkenntnisse eines kollaborativen Schreibens im globalen Kontext doch zu interessant, als diese historische Chance vorbeigehen zu lassen.

  1. Der strategische Ausgangspunkt auf die Herausforderung durch Wikidata zu legen, macht insbesondere darum Sinn, weil die Community der Administratoren in der deutschsprachigen Wikipedia derzeit kaum beeinflussbar scheint und durch die Wikimedia-Trägervereine (Deutschland, Österreich, Schweiz) geschützt werden.
  2. Der strategische Ausgangspunkt einer Aktions- & Feldforschung, macht insbesondere darum Sinn, weil Wikipedia die Löschung der Unterscheidung von produzieren:konsumieren verlangt und die Involvierung voraussetzt, um angemessene Informationen zu erlangen.
  3. Der strategische Ausgangspunkt auf die Ebene einer Quartierinformation zu leben, macht darum Sinn, weil für viele Menschen noch immer der Face-2-Face-Kontakt zugänglicher ist, als die für Wikipedia-typische Arbeitsweise in einem #SmartSetting.

Unsere ersten Investitionen bestand darin, den Workflow aus dem 7‑stellingen-Angel-Investment in rebell.tv (bis 2010) auf die Situation bei Wikipedia zu adaptieren (Sprints:Feedlogs), grundlegende Arbeitsmethoden zu definieren und die Grundlagen für ein #CommunityCare zu legen.

Aktuell arbeiten wir an der Entwicklung einer Grundstruktur für #how2manuals, welche die Grundideen von #Xerocracy nutzt, welche derzeit intensiv in TikTok zur Anwendung gebracht werden.

Kunst – Wissenschaft – Politik – Ökonomie

Wir nutzen unseren traditionellen Arbeits- und Herangehensweisen von #dfdu AG und sind überzeugt, dass wir aus dieser Arbeit ein reiches Return-On-Investment anbieten können.

Beispielsweise fragt uns Statistik Stadt Zürich:

  • Wie kann eine aktuelle Quartierinformation kollaborativ entstehen?
  • Kann ein für suchende Personen nützliches und qualitativ ausreichendes Informationsangebot entstehen, wenn Statistik Stadt Zürich nur Daten zur Verfügung stellt?
  • Wie können alle weiteren Schritte entstehen, wenn diese nicht von der Verwaltung übernommen werden?
  • Kann gleichzeit der Umgang mit Daten (#DataLiteracy) gefördert werden?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie das Potenzial von WikiDienstag.ch für ihr (Forschungs-)Umfeld kennen lernen wollen.